Musiktherapie

Musik ist ein optimales Ausdrucksmittel für unsere Gefühle. Fast jeder Mensch kennt die positiven Wirkungen von Musik, die sich auch in alltäglichen Situationen zeigen, wie zum Beispiel bei der Hausarbeit, in Entspannungsphasen oder beim Musikhören während der Autofahrt.

In der psychotherapeutischen Behandlungsmethode der Musiktherapie nutzen wir diese enge Verbindung von Musik und Gefühlen, um mit uns selbst und miteinander in Kontakt zu kommen. Dazu werden keine musikalischen Vorkenntnisse gebraucht.

Musik ruft Erinnerungen hervor und lässt seelische Konflikte spürbar werden. Diese können in der Therapie bearbeitet werden – sowohl im Gespräch, als auch auf kreative Weise mit Hilfe der Musik. Die Musik kann dabei das gesprochene Wort ersetzen und so Kommunikation ohne Worte möglich machen. Aber sie kann auch Ausgangspunkt und Grundlage für therapeutische Gespräche sein.

Wie eine Musiktherapiestunde genau abläuft, lässt sich nicht vorhersagen, da der Mensch mit seiner persönlichen Situation, seinen aktuellen Wünschen und Bedürfnissen immer im Mittelpunkt steht. Denkbar ist etwa, dass Lieder gesungen werden, die Geborgenheit vermitteln oder an wichtige Erlebnisse in der Vergangenheit erinnern, dass gemeinsam auf Instrumenten zu einem selbst gewählten Thema improvisiert wird, oder auch, dass ein Gespräch über ein Instrument zum Ausgangspunkt für die Bearbeitung seelischer Konflikte wird.

Weitere Informationen über Musiktherapie finden Sie auf der Seite des

Berufsverbandes Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft (DMtG).